Über mich

Dr. Sarah Schwake

Ich bin Mitglied der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen, der Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV) und eingetragen im Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen.

Außerdem bin ich dem CARE-Netzwerk (Chancen auf Rückkehr ermöglichen), einem Beratungs- und Serviceangebot für Beschäftigte des Landes Niedersachsen, angeschlossen.

Die regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen sowie Intervisionsgruppen und der kollegiale Austausch sind fester Bestandteil meiner Tätigkeit.

Nach der Geburt meines Kindes hat sich mein Leben nochmal neu sortiert. Im Zuge dessen habe ich meine fast zehnjährige Tätigkeit im universitären Bereich aus einem neuen Blickwinkel betrachtet und festgestellt, dass ich einem Beruf aber keiner Berufung nachgehe. Ich war gern in der Forschung und Lehre tätig, aber die Tätigkeit hat mich nicht gänzlich erfüllt. Es erforderte Mut und die Unterstützung meines Mannes, die unbefristete Stelle aufzugeben und mit einem kleinen Kind die Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin zu beginnen. Diese habe ich nach sechs Jahren mit der Approbation erfolgreich abgeschlossen und bin sehr froh, dass ich den Weg gegangen bin.

Ausbildung

Während der Ausbildung habe ich zunächst in einer psychosomatischen Rehabilitationsklinik, in der auch ein Anteil Akutpatienten/innen aufgenommen werden, gearbeitet. In der Klinik war ich als Einzel- und Gruppentherapeutin für Reha- sowie Akutpatienten/innen zuständig und habe u. a. mit verschiedenen Methoden der Verhaltenstherapie gearbeitet, was ich als spannende Ergänzung zu meiner Fachkunde in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie sehe. Im Anschluss habe ich mich auf die ambulanten Patientenbehandlungen konzentriert, da eine Kliniktätigkeit zusätzlich zu diesen für mich mit einem kleinen Kind schwer vereinbar war. In der Ambulanz des Instituts, an dem ich die Ausbildung absolviert habe, habe ich den letzten Jahren über 1.000 Stunden unter Supervision behandelt, was deutlich über das geforderte Mindestmaß von 600 Stunden zur Erlangung der Approbation hinausgeht. So konnte ich Behandlungserfahrungen mit vielen verschiedenen Patienten/innen und unterschiedlichen Störungsbildern sammeln. Ich arbeite sehr gern im ambulanten Bereich. Es ist immer wieder schön zu sehen, was für positive Entwicklungen in der Zusammenarbeit mit Patienten/innen entstehen können.

Nun gehe ich tatsächlich meiner Berufung nach.

Ausbildung und akademischer Werdegang

Meinen ausführlichen Lebenslauf und wissenschaftlichen Publikationen finden Sie im Folgenden:

  • Approbation als Psychologische Psychotherapeutin

  • Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie

    Lou Andreas-Salomé Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie in Göttingen

  • Promotion in den med. Humanwissenschaften
    (Dr. sc. hum.)

    Universitätsmedizin Göttingen

  • Studium der Psychologie

    Philipps-Universität in Marburg / Lahn

  • 08 / 2001 bis 06 / 2003

    Ausbildung zur Bankkauffrau

    Volksbank Hannover

  • Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife

    Wilhelm-Gymnasium in Braunschweig

Berufliche Erfahrung

  • Psychologische Psychotherapeutin

    in eigener Praxis, Göttingen

  • Psychotherapeutin in Ausbildung

    Ambulanz des Lou Andreas-Salomé Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie in Göttingen

  • Psychotherapeutin in Ausbildung / Psychologin

    Paracelsus Roswitha-Klinik Bad Gandersheim

  • Koordinatorin Medizindidaktik /
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin

    Studiendekanat, Bereich Medizindidaktik und Ausbildungsforschung Universitätsmedizin Göttingen

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin

    Bereich Lehr- und Evaluationsforschung Universitätsmedizin Göttingen

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin

    Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie Universität Kassel

Während meines Studiums habe ich zudem Praktika bei der Volkswagen Coaching GmbH in Wolfsburg und Rutgers University in Newark (USA) absolviert

Lehrtätigkeiten

  • Kommunikationspraktikum „Tabakentwöhnung“; Kardiopulmonale Lehre Blockseminar „Einführung in die klinische Medizin“, Medizinische Psychologie und medizinische Soziologie

  • Referentin im Zertifikatsprogramm für Lehrende in der Medizin

Publikationen (Auswahl)

Begrenzung auf die Publikationen mit Erstautorenschaft.
Alle Publikationen finden Sie unter
PubMed®. Die Publikationen sind teilweise vor der Eheschließung und deswegen unter
Meinem Mädchennamen entstanden. Den komplizierten Doppelnamen habe ich nach einiger
Zeit abgelegt.

Schiekirka-Schwake S, Dreiling K, Pyka K, Anders S, von Steinbüchel N, Raupach T (2018):

Improving evaluation at two medical schools. Clin Teach 15, 314-318

Schiekirka-Schwake S, Anders S, von Steinbüchel N, Becker JC, Raupach T (2017):

Facilitators of high-quality teaching in medical school: findings from a nation-wide survey among clinical teachers. BMC Med Educ 17, 178

Schiekirka S, Feufel MA, Herrmann-Lingen C, Raupach T (2015):

Evaluation in medical education: A topical review of target parameters, data collection tools and confounding factors. GMS Ger Med Sci 13, Doc15

Schiekirka S, Raupach T (2015):

A systematic review of factors influencing ratings in undergraduate medical education course evaluations. BMC Med Educ 15, 30

Schiekirka S, Anders S, Raupach T (2014):

Assessment of two different types of bias affecting the results of outcome-based evaluation in undergraduate medical education. BMC Med Educ 14, 149

Schiekirka S, Reinhardt D, Beißbarth T, Anders S, Pukrop T, Raupach T (2013):

Estimating learning outcomes from pre- and posttest student self-assessments: a longitudinal study. Acad Med 88, 369-375

Schiekirka S, Reinhardt D, Heim S, Fabry G, Pukrop T, Anders S, Raupach T (2012):

Student perceptions of evaluation in undergraduate medical education: A qualitative study from one medical school. BMC Med Educ 12, 45